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Gemeinsamkeiten:
Basis ist chinesische Gesundheitslehre und Philosophie
überwiegend langsame geschmeidige Bewegungen
gezieltes Einsetzen der Vorstellungskraft und des Atmens
gezielte Stimulation von Meridianen und Akupunkturpunkten
Körper wird gekräftigt, geschmeidiger und besser durchblutet
Aufmerksamkeit und körperliches Feingefühl vertiefen sich
Unterschiede:
Qigong-Bewegungen
sind meist einfacher zu erlernen als Taichi-Bewegungen; so lässt sich die Aufmerksamkeit schneller auf das Körperinnere lenken
die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf Meridiane und Akupunkturpunkte
sind körperlich weniger anstrengend
- sind statischer, das heißt, es werden mehr Arm- und Rumpfbewegungen als Beinbewegungen gemacht,
viele Übungen werden im Sitzen und Stehen ausgeführt und erfordern entsprechend weniger Platz.
- Das Erlernen einer in sich geschlossenen Übungsabfolge erfordert etwa 3 Monate· Taichi-Bewegungen
sind komplexer, ihr Erlernen erfordert mehr Zeitaufwand und Konzentration
sind dynamischer, das heißt, sie umfassen den gesamten Körper, jeder Teil des Körpers wird sanft bewegt, vor allem Beine, Hüfte und Rücken werden gekräftigt und flexibler
Durch gezielte Hüftbewegungen werden die inneren Organe sanft massiert und ihr Zusammenwirken verbessert.
Taichi ist auch Kampfkunst, das bedeutet, die Bewegungen beinhalten kreisförmige und meist weiche Verteidigungs- und Angriffsbewegungen, Grundprinzip ist das Nachgeben, das Aufnehmen und Umlenken der Energie des Anderen
in Partnerübungen wird Harmonie und Feingefühl zum Partner angestrebt
Erlernen einer traditionellen Taichi-Form erfordert 1 – 3 Jahre
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